Misslungener Auftritt vor heimischem Publikum

Gegen Süchteln musste Uedems 1. Damenmannschaft ihre zweite Niederlage im fünften Saisonspiel einstecken – und das am Ende sogar deutlich.

Zu Beginn setzte die Truppe von Christian Dörr eine seiner Kernforderungen gut um: die Mannschaft startete konzentriert in das Spiel. Mit 5:2 nach 6 Spielminuten erwischte Uedem einen guten Start. Die Konzentration wurde bis zur 20. Spielminute hoch gehalten. Mit einer 11:7 Führung im Rücken (und schon zwei verworfenen Strafwürfen sowie vergebenen Gegenstößen), sah alles danach aus, als ob die Mannschaft den Gegner im Griff haben würde.

Allerdings wurde das Spiel ab der 20. Spielminute sukzessive aus der Hand gegeben. Im Angriff nicht mehr zielstrebig genug und in der Deckung viel zu passiv präsentierten sich die Damen aus der Schustergemeinde in der Folge. Bis zur Pause konnten die Gäste aus Süchteln so nicht nur verkürzen, sondern das Ergebnis auf 13:13 korrigieren.

Auch eine deftige Halbzeitansprache konnte den freien Fall der UTuS-Damen in der zweiten Hälfte nicht stoppen.

Süchteln zeigte den UTuS-Damen in der kompletten zweiten Halbzeit schonungslos die eigenen Schwächen auf. Im Angriff wurde ohne Spielidee gespielt und Fehler um Fehler produziert. Das lud den Gegner zu etlichen Gegenstößen ein. Auch die Hereinnahme des 7. Feldspielers änderte nichts mehr am kopflosen Auftreten der UTuS-Damen.

In der Schlussphase zeigte die Mannschaft dann eine eigentlich vergessene Schwäche. Zu dem schlechten Auftreten gesellte sich dann auch noch Lustlosigkeit.

So verloren die UTuS-Damen am Ende sang und klanglos mit 21:30 gegen einen Gegner, der eigentlich auf Augenhöhe spielt.

„Ich bin so enttäuscht über das Auftreten meiner Mannschaft. Wir arbeiten im Training viel an Spielideen und Lösungen für gewisse Spielsituationen, leider konnte auch heute davon nichts gezeigt werden. Wir haben schlecht gespielt, das kann passieren, aber wir haben nicht gekämpft und genau das ist eigentlich unser Markenzeichen. Ich werde mit der Mannschaft darüber sprechen müssen.“, so Dörr nach der Partie.

Zu allem Übel verletzte sich Linksaußen Katrin Schaap schwer an der Hand. Mit einem diagnostizierten Handbruch wird sie lange Ausfallen.

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