UTuS-Damen kommen Saisonziel früh sehr nah

Mit einigen Personalsorgen mussten die UTuS-Damen am 16. Spieltag beim abstiegsbedrohten TV Issum antreten. Zu Beginn des Spiels gab es in der Abwehr der Uedemerinnen einige Abstimmungsprobleme. Fehlende Ansprachen und ein zu schwaches Zweikampfverhalten sorgten für reihenweise leichte Gegentore durch die Heimmannschaft. Nach 15. Spielminuten beim Stand 6:10 baute Trainer Christian Dörr seine Abwehr um.

Aus dem sonst so sicheren und starken 6:0-Deffensivverbund wurde eine offensivere 5:1-Deckung. Diese Umstellung sollte sich als goldrichtig herausstellen. Angeführt von einer exzellent agierenden Kathrin Fey steigerten sich die UTuS-Damen nun vor allem in der Deckung von Minute zu Minute. Bis zur Halbzeit konnte der Spielstand bereits auf 14:15 korrigiert werden.

Mit einigen Feinjustierungen ging es in eine spannende 2. Halbzeit. Wie so oft erwischten die UTuS-Damen einen guten Start. Aus dem 14:15 Halbzeitrückstand wurde schnell eine 19:15 Führung.

Mit diesem vorentscheidenden Zwischensprint konnten die UTuS-Damen das Spiel letztendlich gewinnen. Am Ende stand ein verdienter 26:24 Sieg zu Buche.

„Das war eine kämpferische sehr sehr starke Leistung meiner Mannschaft. Wir dürfen nicht vergessen, wer uns im Moment alles fehlt“, so Trainer Christian Dörr. In Issum fehlten mit Judith Berns, Christina Göcke, Claudia Lubiewski und Leonie Verhülsdonk gleich 4 wichtige Rückraumspielerinnen.

„Ich möchte noch ein besonders Lob an Kalle und Madeleine aussprechen. Kalle hat auf der Spitze gekämpft wie eine Löwin und so großen Anteil daran, dass wir dem Issumer Angriff nach einer viertel Stunde den Zahn gezogen haben. Madeleine hat unserem Angriffsspiel sehr viel Variabilität verliehen. Sie hat sich immer wieder ins 1vs1 geworfen und auch clever die Pässe nach Außen gespielt. Und nicht zu vergessen, Anna Willen, die uns aus der Zweiten unterstützt hat und sich auch in Halbzeit Eins mit einem Tor belohnen konnte. Aber auch alle anderen haben sich ein Sonderlob für die tolle kämpferische Einstellung verdient“, so Trainer Christian Dörr abschließend.

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