Zu Beginn des Spiels präsentierten sich die UTuS-Damen in herausragender Verfassung. Nach noch nicht einmal 6 Spielminuten konnte schon eine 6:1 Führung verbucht werden. „In dieser Phase haben wir unser Optimum auf die Platte bekommen“, so Trainer Christian Dörr zu Anfangsphase.
Nach einer Auszeit der Heimmannschaft aus Waldniel kam es nach und nach zum Bruch im Spiel der Damen aus der Schustergemeinde. Bis zum Stand von 6:12 konnte der Vorsprung noch gehalten werden. Vor allen Dingen die Offensive zeigte sich weiterhin treffsicher. Auch einige Wechsel sowie ein Time-Out konnten nicht verhindern das die Damen aus Waldniel bis zur Pause bis auf 13:14 verkürzen konnten.
In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein enges Spiel und beim Spielstand von 20:19 gelang es der Heimmannschaft erstmals in Führung zu gehen. 5 Minuten vor dem Ende, beim Stand von 22:20, setzte Trainer Christian Dörr alles auf eine Karte und setzte den 7. Feldspieler ein. Ein Mittel welches wieder einmal zum Erfolg führte, die UTuS-Damen konnten zum 22:22 ausgleichen. Bei eigenem Ballbesitz unterlief Uedem dann ein technischer Fehler, der mit einem Gegenstoß bestraft wurde. Die anschließende offene Deckung ging auch schief, so dass man sich Waldniel am Ende mit 22:24 geschlagen geben musste.
In der Schlussphase verletzte sich Leonie Verhülsdonk, mit 8 Toren beste Torschützin, schwer an der Hand. Mit einem diagnostizierten Mittelhandbruch wird sie der Mannschaft lange fehlen.
„Das war ein richtig gebrauchter Tag für uns. Wir haben grandios begonnen, dann aber sowohl in der Abwehr als auch im Angriff die Entschlossenheit vermissen lassen, um das Spiel zu gewinnen. Ich hatte das Gefühl, dass die Konzentration nicht hochgehalten werden konnte“, so Trainer Christian Dörr abschließend.
Ein Beleg für die Thesen des Trainers ist die miserable 7m-Quote. Nur 3, der insgesamt 8 Strafwürfe konnten verwandelt werden.
In der nächsten Woche müssen die Damen zum designierten Meister nach Rhede. Dort wird es das Ziel der Mannschaft sein, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.
